NGZ gesteuerte Stadtpolitik…

Die NGZ Artikel die Politikbezogen sind, kennen meist nur die etablierten Fraktionen, oder aber berichten nur über sogenannte relevante Ereignisse (Aussage eines NGZ Journalisten). Dies scheint sich aber in dem in der heutigen Ausgabe der NGZ durch en Artikel „FDP will Arbeit mit Rathaus-Chef Hoffmann fortsetzen“ auch wieder zu bestätigen.

Warum einen solch eine Berichterstattung aufregt? Es gibt 7 Fraktionen im Rat der Stadt Dormagen, dazu einen Fraktionslosen Politiker. Berichte und Meinungen werden aber in der Regel meist nur von CDU, SPD vielleicht mal vom Zentrum und heute auch mal von der FDP eingeholt. Der Rest wird in einer regelmäßigen Nichtbeachtung einfach fallen gelassen. Von diesen kleinen wird meist nur ein Abstimmergebnis berichtet, dass dazu dann auch noch falsch, was dann eine Richtigstellung nach sich zieht.

Hierzu gibt es einen sogenannten Pressekodex, dieser findet in Dormagen leider wenig Beachtung. Hier mal eine Passage-/Richtlinie aus diesem Pressekodex „Richtlinie 1.2 – Wahlkampfberichterstattung
Zur wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gehört, dass die Presse in der Wahlkampfberichterstattung auch über Auffassungen berichtet, die sie selbst nicht teilt.“, diese Richtlinie findet in Dormagen keine Anwendung-/Beachtung. Hier können Sie den Pressekodex nachlesen (http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex.html) und sich mal ein eigenes Bild darüber machen was Sie hier zu lesen bekommen.

Mit diesem Verhalten wird eine unglaubliche Beeinflussung des menschlichen Gedankens vorgenommen, der dafür sorgt das Menschen sich schwer eine Meinung zu Wahlen oder sonstigen Ereignissen machen können. Man kann dies auch Beeinflussung von Ergebnissen nennen. Warum? Weil durch diese einseitige und nicht korrekte Berichterstattung, den Menschen die Möglichkeit genommen wird sich ein eigenes, vor allem aber gerechtes Bild zu machen. Anscheinend ist es nicht gewollt von NGZ und verschiedenen Fraktionen, dass der Dormagener Bürger ein gemeinsames Bild des Politikumfeldes bekommt oder gar mitbekommt das die Dormagener Politlandschaft nicht nur aus CDU, SPD, Grünen und FDP besteht.

Von einem Herrn Schumilas, weis man das er lieber Wahlergebnisse von 2004 ausgräbt, bevor er von seinem Ross absteigt und andere dazu befragt. Er ist wenigstens noch so fair das er auf 7 Fraktionen hinweist. Nach einem mit Ihm geführten Telefonat wurde aber ziemlich deutlich das er nur darüber berichtet was er für relevant hält. Vor allem auch nur selbst entscheidet mit wem er spricht und mit wem nicht. Ob der Bürger darüber ordentlich und Sachgemäß informiert wird, dass ist Ihm anscheinend dabei egal. Er entscheidet über was er berichtet und mit wem er spricht, egal ob es für den Bürger einen informativen Wert hätte. Um Ihnen das mal zu verdeutlichen was ich meine, hier mal eine Info dazu. In dem Artikel „CDU und SPD wollen die 1,5-Prozent-Hürde (http://www.ngz-online.de/dormagen/nachrichten/cdu-und-spd-wollen-die-15-prozent-huerde-1.3605339)“, beschreibt er einen gescheiterten Fall aus dem Jahre 2004. Er beschreibt aber nicht das in diesem Fall dieser Kandidat daran gescheitert ist das er in nur 2 Wahlkreisen von 22 angetreten ist. So ist es schier unmöglich in den Rat der Stadt Dormagen einzuziehen. Aber es ist eben ein relevanter erwähnenswerter Vorfall für den Herrn.

Frau Werning geht nun hin und beschreitet eigentlich den gleichen Weg wie Herr Schumilas. Auch für Sie scheint es nur die sogenannten etablierten Fraktionen in Dormagen zu geben. Anscheinend ist es auch von Vorteil wenn man in den Ratssitzungen persönliche Gefechte mit dem Bürgermeister austrägt anstatt sich über Sachverhalte zu streiten. Das sind anscheinend die Fakten die ausreichen um Erwähnung zu finden. Das dies für den Bürger völlig unwichtig ist, scheint hier egal  zu sein.

Was ich hiermit sagen möchte, ist der Fakt, dass dem Dormagener Bürger einfach vermittelt wird das es nur ein paar Fraktionen gibt die eine Meinung zu bestimmten Themen haben.

Dies ist natürlich falsch, aber der Bürger bekommt ja keine andere Info vermittelt. Es haben bestimmt auch die Fraktionen BFD und EIN HERZ FÜR DORMAGEN so wie der Fraktionslose Herr Freitag eine Meinung zu bestimmten Themen. Diese werden aber regelmäßig geschnitten. Dies ist ein manipulatives Verhalten der Medien was für die erwähnten ein Vorteil und für die nicht erwähnten eben gesondert Nachteile mit sich bringt.

Die Dormagener Medienlandschaft, besonders die NGZ scheint dies vehement zu unterstützen und zu forcieren. Wahlergebnisse werden eben nicht nur an der Wahlurne geschaffen, da ist eine gute und gezielte Vorarbeit von Nöten um dies in die richtige Richtung zu bewegen.

Es ist einfach schade das Journalisten die einen klaren Auftrag gegenüber der Bevölkerung-/Öffentlichkeit haben, nämlich diese ordentlich zu Informieren, immer wieder grob vernachlässigen. Da ist es dann auch so, dass nicht immer alles schön ist worüber man berichten soll. Vor allem sollten hier keine menschlichen Vorurteile dazu herangezogen um zu entscheiden über wen man berichtet und wen man Interviewt. Ich persönlich habe eigentlich immer gedacht das so ein Verhalten in der großen Medienwelt Anwendung findet, dass ist aber leider nicht der Fall. In den kleinen Kommunen ist es meist noch viel schlimmer wie durch die Medien manipuliert wird. Das ist sehr schade und zeigt eindeutig auf das eben nicht fair miteinander umgegangen wird und das nicht alle die gleichen Chancen bekommen. Gerade die kleinen die nicht der finanziellen Mittel (Steuergelder) erhaben sind wie die sogenannten großen, haben es besonders schwer einen ordentlichen Wahlkampf zu betreiben. Diese kleinen werden dazu von den Medien noch boykottiert und haben somit kaum Chancen Ihre Inhalte in Umlauf zu bringen.

Man redet in Deutschland immer von der sogenannten Demokratie, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit, man fährt in andere Länder und will dort die Demokratie einführen. Leider ist es in Deutschland so, dass hier Demokratie nur gelebt wird solange sie schön anzuwenden ist und derjenige-/diejenige einen Vorteil daraus zieht. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird auch nicht auf die Demokratie zurück gegriffen.

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