Der Steuerzahler kommt schon dafür auf…!

Das Renten-/Pensionssystem scheint ja richtig gut zu funktionieren. Wenn man den nachfolgenden Text aber liest, steigt einem das Blut in den Adern. Hier sieht man wieder mal ein klassisches Beispiel dafür wie weit unsere Politiker von dem realen Leben entfernt sind und mit welch störrischer Ruhe Sie dies so hinnehmen. 

Pensionierte Bundesbeamtekosten 487 Mrd. Euro

Die Kosten der Altersversorgung der Bundesbeamten steigen rasant in gigantische Höhen!

Die Steuerzahler müssen in den nächsten Jahrzehnten fast eine halbe Billion Euro für die Pensionen der heute aktiven und bereits pensionierten Staatsdiener sowie für die Gesundheitsversorgung der Pensionäre hinblättern.

Die neueste Kostenschätzung stammt aus der Vermögensrechnung des Bundesfinanzministeriums. Danach beliefen sich die prognostizierten Kosten der Altersversorgung der Staatsdiener Ende 2013 auf 487,1 Milliarden Euro. Das sind 21,7 Milliarden Euro mehr als noch im vergangenen Jahr (465,4 Mrd. Euro). 

Nur etwa 1,5% dieser Summe können durch die Versorgungsrücklage und den Versorgungsfonds gedeckt werden, in die Bundesbeamte seit einigen Jahren einen Teil der Gehaltserhöhungen einzahlen. Laut Finanzministerium wurden in diesen Töpfen bisher nur 7,7 Milliarden Euro Rücklagen angespart.

So setzen sich die Kosten zusammen:

► Pensionen für Bundesbeamte, -Richter und Soldaten: 171,56 Mrd. Euro.

► Pensionen für Bahnbeamte: 63,05 Mrd. Euro.

► Pensionen der Postbeamten: 147 Mrd. Euro.

► Gesundheitsversorgung (Beihilfe) der Pensionäre: 105,5 Mrd. Euro. 

Dem Bericht des Finanzministeriums zufolge gibt es derzeit 324 100 aktive Bundesbeamte, -Richter und Berufssoldaten sowie 612 200 Pensionäre und Hinterbliebene.

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