Thilo Sarrazin: „Wir schaffen das nicht!“

BERLIN. Thilo Sarrazin (SPD) hat die Asylpolitik der Bundesregierung scharf attackiert. In seinem neuen Buch „Wunschdenken“, das am Montag erscheint, wirft der ehemalige Bundesbanker einen Blick in die europäische Zukunft. „Die Rückgewinnung der Kontrolle über unsere Grenzen, seien es die Deutschlands oder die des Schengenraums, wird zur Existenzfrage für unsere Kultur und das Überleben unserer Gesellschaft“, veröffentlichte die Bild vorab aus Sarrazins Buch. Hier nachzulesen

Bei den Einwanderern handele es sich zum größten Teil um Moslems aus Afrika oder dem Nahen Ostens, also zumeist Ländern mit niedriger Bildungsleistung, schreibt Sarrazin. „Ihr kulturelles und kognitives Profil ähnelt dem der muslimischen Zuwanderer aus diesen Herkunftsländern, die bereits in Europa sind.“ Es sei daher anzunehmen, daß sie sich hinsichtlich Bildungsleistung, Arbeitsmarktintegration, Sozialleistungsbezug, Kriminalität und Anfälligkeit für fundamentalistisches Gedankengut ähnlich entwickelten.

„Merkel hat sich von den Interessen der Deutschen emanzipiert“

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Mit Blick auf 60 Millionen Flüchtlinge weltweit, die es in das europäische Asylsystem ziehe, warnte Sarrazin: Jede Jahrgangskohorte von Flüchtlingen und illegalen Einwanderern wachse im Verlauf von zwei Jahrzehnten durch Familiennachzug und eigene Kinder auf das Fünffache.

Anstatt Verantwortung zu übernehmen, richte die deutsche Politik sich opportunistisch an ideologischen Positionen und dem kurzfristigen Beifall der Idealisten in den Medien aus, kritisierte der SPD-Politiker. „Dafür steht Sigmar Gabriel.“ Oder sie verfolge eine Agenda, die sich von den konkreten Interessen der heute in Deutschland lebenden Bürger völlig emanzipiert habe. Dafür stehe Angela Merkel.

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